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Aus der Praxis:
Der Erfolg eines Netzwerks hängt von einer offenen, transparenten Zusammenarbeit, klarer Kommunikation und einem strukturierten Aufbau ab.
KIRA und KANNtine zeigen, wie dies gelingen kann:
Eines der Hauptziele von KIRA ist der Ausbau der regionalen und nachhaltigen Lebensmittelversorgung über eine zentrale Vernetzungsstelle. Dafür setzt das Projekt aus dem Rheinland auf unterschiedliche Vernetzungsformate und unter anderem auf verschiedene Arbeitsgruppen (AG), bei denen Akteure von den Erzeugerbetrieben bis hin zu den Großküchen aktiv eingebunden werden. So gibt es u.a. die AG’s „Rindfleisch“, „Gemüse und Vorverarbeitung“ aber auch „digitale Lösungen“ oder „Streuobst“. Letztere hat das Ziel, regionale Streuobstprodukte stärker in die Gemeinschaftsverpflegung von Kitas, Schulen und Kantinen in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf zu integrieren. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette – vom Anbau bis zum Verzehr – gemeinsam weiterentwickelt. Im Fokus stehen neue Vermarktungswege für Obst und Apfelsaft, der Aufbau effizienter Logistikstrukturen (z. B. durch Bündelung der Ernte), der Abbau von Wissens- und Lagerungsdefiziten sowie die Förderung von Naturschutz und Ernährungsbildung. Bei KIRA sind Erzeugerinnen und Erzeuger, Händlerinnen und Händler sowie Verantwortliche aus Kitas und Küchen herzlich eingeladen, ihre Perspektiven einzubringen und den Aufbau dieses Netzwerks aktiv mitzugestalten. Aktuelle Veranstaltungen und Materialien von KIRA finden sie hier.
KANNtine vernetzt Akteure und Akteurinnen aus Landwirtschaft, Verarbeitung und Großküchen und schafft Räume für Austausch, Praxiswissen und neue Kooperationen. Formate wie „Region vernetzt“, Kantinengespräche, praxisnahe Workshops und das RegioForum Ortenau ermöglichen, Bedarfe zu erkennen, logistische Lösungen zu erproben und Partnerschaften direkt aufzubauen. Gemeinsam werden Lieferketten effizienter, Kooperationen verlässlicher und Wege für regionale Wertschöpfung sichtbar. Küchenteams profitieren von den Kantinengesprächen, die Küchenpersonal, Ausgabeteams und pädagogisches Personal aus Schulen und Kitas zusammenbringen. Während sich „Region vernetzt“ und das „RegioForum“ an Personen aus Landwirtschaft und Verarbeitung richten, werden für Kommunalverwaltungen Workshops zum Thema Nachhaltigkeit angeboten. Damit fungiert KANNtine als Brücke zwischen Landwirtschaft und Gemeinschaftsverpflegung, macht regionale Logistik erlebbar und trägt Schritt für Schritt zu einer zukunftsfähigen, regionalen Ernährungsversorgung bei. Aktuelle Veranstaltungen und Materialien von KANNtine finden sie hier.
Friedrich-Ebert-Stiftung: Netzwerke erfolgreich gestalten
Bundesministerium für Gesundheit (BMG): Wie gründe ich ein regionales Netzwerk? (Dargestellt am Beispiel von Demenznetzwerken)