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Logo Modellregionenwettbewerb - hellgrüner Untergrund, auf der linken Seite in etwas dunklerem Grün die Deutschlandkarte, über dieser steht der Schriftzug Gemeinsam vor Ort (in blau)aber gelb unterlegt. Darunter steht Essen verbindet. In der rechten Ecke ein schräg das kleinere Logo des Modellregionenwettbewerbs.

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Im Modellregionenwettbewerb – Besser essen in der Region fördert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat beispielgebende Vorhaben, die mit innovativen Ansätzen zu einer gesunden, ausgewogenen und regional verankerten Ernährung direkt vor Ort beitragen. In den Projekten werden Maßnahmen und Lösungen mit Vorbildcharakter erprobt. So können andere Regionen inspiriert werden. Mehr über den Modellregionenwettbewerb erfahren Sie hier.

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Termine und Aktuelles

Einladung zum Fachtag - GEG 15.09.2026

Ernährungswende-Fachtag in Bremen
Im Rahmen des Modellregionen-Projekts „Gemeinsam Ernährungswende gestalten – GEG“  findet ein Fachtag in Bremen statt.

Wann: Dienstag, 15. September 2026, 09:00–17:00 Uhr
Wo: Frölichs | Bremer Volkshochschule, Faulenstr. 69, 28195 Bremen
Die Teilnahme ist kostenfrei (inkl. veganer Bio-Verpflegung).

Es erwaten Sie die ersten Ergebnisse des Verbundprojekts „Gemeinsam Ernährungswende gestalten – GEG“, spannende Fachimpulse und interaktive Expert:innen-Workshops, in denen wir gemeinsam Ideen und Lösungsansätze für die Ernährungswende in unserer Region weiterentwickeln.

Zum Programm geht es hier. Anmeldung bitte unter biostadt@umwelt.bremen.de bis zum 28.08.2026. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir Sie, bei der Anmeldung Ihren bevorzugten Workshop für den Vor- und Nachmittag anzugeben.

Bundesminister Rainer besucht FoodConnectRuhr

Drei Personen im Gespräch
Bundesminister Alois Rainer (rechts) im Gespräch mit Dirk Liedmann vom landwirtschaftlichen Betrieb Kornkammer Haus Holte beim Besuch des Projekts FoodConnectRuhr.
Bild:BMLEH

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer besuchte am 30.06.2026 das Projekt FoodConnectRuhr, um sich über den Aufbau regionaler und bio-regionaler Wertschöpfungsketten in Dortmund zu informieren. Im Mittelpunkt: die „DOtoffel“, Dortmunds erste bio-regionale Kartoffel-Wertschöpfungskette, die von der Erzeugung bis zur Gemeinschaftsverpflegung reicht und künftig durch eine Kartoffelschälanlage ergänzt wird. Diese schließt eine wichtige Verarbeitungslücke und schafft in Kooperation mit einem Inklusionsbetrieb neue Arbeitsplätze. Zudem stellte FoodConnectRuhr seine digitale Warenaustauschplattform vor, die regionale Akteure vernetzen und eine nachhaltige Lebensmittelversorgung stärken soll.
Mehr Informationen zu FoodConnectRuhr und der Dotoffel finden Sie hier.
 

Deutscher Ernährungstag setzt auf Regionalität

Begriffe zum Thema Regionalität
Ausschnitt aus der Slidoabfrage zur Frage: Regionalität bedeutet für mich...
Bild: BMLEH

Beim Deutschen Ernährungstag 2026 in Berlin wurde klar: Die Zukunft des Essens beginnt direkt vor unserer Haustür. Unter dem Motto „Lokal vernetzt – regionale Ernährung vor Ort aktiv mitgestalten“ diskutierten rund 200 Fachleute, wie regionale Lebensmittel, bessere Gemeinschaftsverpflegung und Ernährungsbildung unser Ernährungssystem stärken können.
Bundesernährungsminister Alois Rainer machte deutlich, dass regionale Ernährung weit mehr ist als ein Trend: Kurze Wege bringen frische Lebensmittel aus der Landwirtschaft direkt in Schulen, Kitas, Kantinen und Mensen – und stärken gleichzeitig Gemeinschaft, Wirtschaft und Heimatgefühl. Besonders wichtig sei das, weil täglich rund 16 Millionen Menschen außer Haus essen, darunter etwa 6 Millionen Kinder und Jugendliche. Mit dem kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung werde gutes Schulessen noch bedeutender.
Im Mittelpunkt standen vier große Ziele der Ernährungspolitik: gesunde Ernährung für Jung und Alt, starke regionale Wertschöpfungsketten, weniger Lebensmittelverschwendung und eine krisenfeste Versorgung der Bevölkerung. Gerade regionale Strukturen sollen dabei helfen, Ernährung nachhaltiger, unabhängiger und widerstandsfähiger zu machen.
Außerdem zeigte der Ernährungstag, wie Kommunen, Schulen und lokale Projekte Menschen wieder stärker für regionale Lebensmittel begeistern können – etwa durch praxisnahe Ernährungsbildung oder innovative Modellregionen wie „Besser essen in der Region“. 

Die Botschaft der Veranstaltung: Gute Ernährung entsteht nicht irgendwo, sondern vor Ort – gemeinsam, regional und zukunftsfähig.
 

Richtlinie

Alle Informationen rund um "Besser essen in der Region" lesen Sie in der Richtlinie (PDF, 617 KB, nicht barrierefrei) über die Durchführung des Modellregionenwettbewerbs.

Kontakt

Die BLE beantwortet gerne Ihre Fragen zum Modellregionenwettbewerb.

Service-Hotline +49 (0)228 6845 - 3072

E-Mail mrw(at)ble(dot)de