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Im Rahmen des Wettbewerbs „Besser essen in der Region“ fördert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) zehn Modellprojekte, die innovative und übertragbare Lösungen für eine gesunde, nachhaltige und regionale Ernährung erproben.
Diese Modellregionen entwickeln praxisnahe Ansätze, die zeigen sollen, wie Ernährungssysteme vor Ort zukunftsfähig gestaltet werden können. Ziel ist es, den Zugang zu gesunder und zugleich umwelt- und ressourcenschonender Ernährung zu verbessern und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung, den Ausbau ökologischer Landwirtschaft sowie Ernährungsbildung zu stärken. Dafür stellt das BMLEH insgesamt bis zu 12 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung der Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, Schulen und Kantinen, der Aufbau regionaler Lieferketten, die Erhöhung des Bio-Anteils sowie die Reduzierung von Lebensmittelabfällen.
Die ausgewählten Projekte – EAT, FoodConnectRuhr, GEG, GGK, GiW, Heldenbohne, IssdichFit, KANNtine, KIRA und NahWertVoll – setzen diese Ziele in unterschiedlichen Regionen Deutschlands um. Ein zentraler Bestandteil des Wettbewerbs ist die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren aus Landwirtschaft, Verwaltung, Gastronomie und Zivilgesellschaft. So entstehen gemeinsam Lösungen, die Gesundheit, Klima- und Umweltschutz über Ernährung konkret miteinander verbinden und als Vorbilder für andere Regionen dienen können.
Für die Bewilligung der Projekte wurde ein zweistufiges Verfahren durchgeführt. Dabei wurden in einem ersten Schritt knapp 80 Projektskizzen eingereicht, die wettbewerblich begutachtet wurden. Die Erstellerinnen und Ersteller der vielversprechendsten Projektskizzen wurden anschließend aufgefordert, einen Förderantrag zu stellen.